Konfektionierung ist die kundenspezifische Veredelung und Zuschnitt von Folien aus Standardware: Schneiden auf definierte Breiten, Umwickeln auf passende Hülsen, Stanzen, Prägen, Kaschieren, Laminieren und das Beschichten mit wärmeaktivierbaren Klebern.
Im Standard u. a. Polyester (PET), Aluminium- und Kupferverbunde, BOPP, PVC, PE in unterschiedlichen Varianten sowie Verbundfolien mit wärmeaktivierbaren Beschichtungen (PREPREGS).
In drei Kernfeldern: 1. Elektroanwendungen (Isolation für HV-Maschinen, Motoren, Trafos), 2. Kabelindustrie (Schirm-, Trenn- und Isolationsfolien) und 3. allgemeine Industrie (Beschichtungs-, Trenn-, Siegel- und Batteriefolien).
Polifibra fertigt 2- und Mehrschicht-Verbunde, z. B. Aluminium-PET, Aluminium-Kupfer, Polyester-Nomex-Polyester sowie PET-Folien mit wärmeaktivierbaren Kleberbeschichtungen.
Die Beschichtung wird unter Druck und Wärme aktiviert und verklebt die Folie dauerhaft mit dem Untergrund – ohne separaten Klebstoff. Das ist Standard in Wickel- und Laminierprozessen der Elektroindustrie.
Ja. Polifibra entwickelt und liefert Folienverbunde nach Spezifikation – Schichtaufbau, Dicke, Breite, Hülsentyp und Wickelhärte werden gemeinsam mit Konstruktion und Fertigung des Kunden abgestimmt.
Ja. Vor einer Serienfreigabe werden auf Anfrage Muster gefertigt – inklusive der vereinbarten Verbundkombinationen und Konfektionsmaße. Damit lässt sich die Folie in der eigenen Anlage absichern, bevor produziert wird.
Kürzere Wege bei Sonderanforderungen, direkte Abstimmung mit der Fertigung, Anpassung von Schichtaufbau und Toleranzen, eine Ansprechperson für Technik und Logistik – relevant, wenn Standardware nicht ausreicht.
Bei reiner Kaschierung wird ein separater Klebstoff verwendet, der prozesstechnisch zusätzlich gemanagt werden muss (Aufrolllänge, Verarbeitungsfenster). Prepreg-Verbunde sind bereits beschichtet und werden thermisch aktiviert – stabiler im Serienprozess.
Über direkte technische Beratung: Anforderungsprofil (Spannung, Temperatur, Medienbeständigkeit, Klebeprozess) wird mit der Materialauswahl abgeglichen. Auf dieser Basis wird der Aufbau definiert und – falls nötig – ein Muster bereitgestellt.